Qigong zur Nervenregeneration nach Schlaganfall

Buyin Zheng setzt Impulse an der Harvard Medical School

Am 01.05.2026 

um 15:50 veröffentlicht

Erstmals bringt Großmeister Buyin Zheng seine Erfahrungen mit Qigong und Wei-Qi-Behandlungen u. a. bei der Behandlung der Folgen von Schlaganfällen in den internationalen wissenschaftlichen Diskurs – auf einer der führenden Konferenzen für integrative Medizin.

Qigong bei der Nervenregeneration (zum Beispiel nach einem Schlaganfall) gewinnt zunehmend an Bedeutung. In diesem Frühjahr durfte ich meine diesbezügliche Arbeit auf eine besondere Weise einem internationalen Fachpublikum vorstellen: im Rahmen der Konferenz „Tai Chi & Qigong as Whole Person Health“ am Osher Center for Integrative Health in Kooperation mit der Harvard Medical School und dem Brigham and Women’s Hospital in Boston.

Qigong und Wei-Qi-Behandlungen zur Nervenregeneration zum Beispiel nach Schlaganfall

Zum ersten Mal habe ich hier ein wissenschaftliches Poster präsentiert. Im Mittelpunkt stand ein Thema, das mich seit vielen Jahren begleitet: die mögliche Rolle von Qigong und Wei-Qi-Behandlungen – also gezielten Energieübertragungen – bei der Nervenregeneration, insbesondere nach Schlaganfall oder nach operativen Eingriffen am Nervensystem.

Viele Menschen erleben nach solchen Ereignissen deutliche Einschränkungen der Motorik – ihre Fähigkeiten zu Gehen oder zu Greifen sind eingeschränkt und damit einhergehend ihre Lebensqualität und Selbstbestimmtheit. In meiner praktischen Arbeit mit medizinischem Qigong zeigt sich jedoch immer wieder, dass gezielte Übungen und energetische Behandlungen Prozesse unterstützen können, die die Verbindung zwischen Gehirn und Körper neu aktivieren. Gerade im Bereich Qigong bei Schlaganfall eröffnen sich dabei Möglichkeiten, die über rein mechanische Rehabilitation hinausgehen.

Qigong bei Schlaganfall zur Nervenregeneration - Buyin Zheng bei internationaler Konferenz

Das Poster stellt erste Fallbeobachtungen und Erfahrungswerte dar und versucht, diese in eine Form zu bringen, die auch im wissenschaftlichen Kontext nachvollziehbar ist. Es ist ein erster Schritt, die Erfahrungen aus der traditionellen Qigong-Praxis mit den Anforderungen moderner Forschung zu verbinden – eine Brücke zwischen jahrtausendealtem Wissen und heutiger integrativer Medizin.

Qigong und Wei-Qi stärken die innere Ausrichtung, Atmung und energetische Regulation

Besonders bei der Regeneration von Hirnnerven zeigt sich, dass nicht nur körperliche Bewegung, sondern auch innere Ausrichtung, Atmung und energetische Regulation eine wesentliche Rolle spielen können. Die Kombination aus Qigong-Übungen und Wei-Qi-Behandlungen kann helfen, Selbstregulationsprozesse zu stärken und Heilungsimpulse zu fördern.

Die Begegnungen vor Ort waren geprägt von einem offenen Austausch mit Ärztinnen, Forschern und Therapeuten aus verschiedenen Ländern. Das Interesse an Qigong bei neurologischen Erkrankungen und an ganzheitlichen Ansätzen der Nervenregeneration war deutlich spürbar. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie groß das Potenzial ist, diese Methoden weiter zu erforschen und in moderne Gesundheitskonzepte zu integrieren.

Ich sehe diese Präsentation nicht als Abschluss, sondern als Anfang. Mein Anliegen ist es, die Möglichkeiten von Qigong – insbesondere im Bereich der Nervenheilung und Rehabilitation – weiter zugänglich zu machen und Brücken zwischen Praxis und Wissenschaft zu bauen.

Qigong ist mehr als Bewegung

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